Grashalme auf der ostsibirischen Halbinsel wiegen sich im Wind.
Das ist der gleiche Wind, der auch mir am Ende des Sommers seine Geschichten erzĂ€hlt. Es sind die Geschichten ĂŒber die vergangenen Monate, die vielfĂ€ltig sind, aber aus einer Quelle stammen.
Diese Quelle funktioniert genauso, wie mein löchriger Tisch. Sie lĂ€sst nur das durch was ihr relevant erscheint und das nicht, was es nicht tut. Die Krumen, die sich nun am Boden des Esstisches sammeln, sind eine neue Nahrungsquelle fĂŒr neue Lebewesen. Zusammengekehrt werden sie nicht, um somit keine UnberĂŒhrtheit zu verĂ€ndern. Als der Wind mir so die letzten Nachrichten des Sommers erzĂ€hlt, fange ich an zu reflektieren, aber niemals so stark, dass die Reflexion einen anderen Planeten erreichen kann. Denn dort wĂŒrde diese Reflexion entweder auf Anklang oder auf Widerspruch stoĂen und könnte so zu einer Kommunikation fĂŒhren, die ich noch nicht abschĂ€tzen kann, die, so richtig niemand abschĂ€tzen kann, da sie noch nie vollzogen wurde.
Die Maus, die mir diese Geschichte einst erzÀhlte, ist dieselbe Maus, die auch unter meinem Tisch meine Brotkrumen isst und somit mit mir eine Symbiose eingeht. Wechselwirkung und AbhÀngigkeit.
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